SYSTEM-CARD Anwender PSAgA

Unterweisung für Persönliche Schutzausrüstung

  • Ihre Mitarbeiter arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen?
  • Tragen Ihre Mitarbeiter bei Tätigkeit PSAgA?
  • Müssen Sie den Arbeitsbühnenkorb in der Höhe verlassen?

Dann benötigen Ihre Mitarbeiter nach PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) eine PSAgA-Unterweisung (PSAgA = Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz)!

Der Höhenausstieg aus der Hubarbeitsbühne ist - obwohl zunächst einmal verboten - nahezu alltäglich. Dieser Vorgang birgt ein erhebliches Risiko für die aussteigende Person! In vielen Fällen passieren Unfälle, weil die Mitarbeiter für den Höhensaustieg und der Arbeit unter Absturzgefahr nicht ausgebildet sind. Mit einer qualifizierten Anwenderschulung werden Bediener qualifiziert den Höhenausstieg vorzunehmen – und das legal! Daher: SYSTEM-CARD Anwender PSAgA

Während einer PSAgA Schulung
Während einer PSAgA Schulung

Sie brauchen die SYSTEM-CARD Anwender PSAgA!

  • Geschult wird in Theorie und Praxis
  • SYSTEM-CARD in deutsch-englischer Ausführung zur Vorlage im Ausland
  • nach gesetzl Anforderungen PSA BV (PSA- Benutzungsverordnung)
  • nach berufsgenossenschaftlichen Vorgaben DGUV Regel 112-198

Kategorie I: Basisschulung „Benutzung PSAgA“ nach DGUV R 112 – 198

Kategorie II: Aufbauschulung „Rettungstraining“ nach DGUV R 112 – 199

Schulungsdauer für Kursteilnehmer Anwender PSAgA: Basisschulung ca. 1 Tag, Aufbauschulung 0,5-1 Tag (je nach Größe der Schulungsgruppe und speziellen Anforderungen)

Kat. I ist Vorbedingung für die Teilnahme an Kat II

  • Inhalte der Schulung

    • Definition PSA: Kategorien und Arten von Persönlicher Schutzausrüstungen (gegen Absturz)
    • Gefährdungsbeurteilung: Einsatzplanung zur Expositionsminimierung, Abwägung alternativer Einsatzmöglichkeiten, Risiken
    • Rechtliche Aspekte ArbSchG, BetrSichV, PSA-BV, DGUV Regel 112-198 (BGR 198), BGI 826, BGI 5164
    • Technik: Arten und Prioritäten von Sicherungssystemen, Aufbau + Bestandteile PSAgA, Anschlagpunkte, Sturzpyhsik und Materialkunde
    • Umgang/Bedienung: Anlegen und Verpassen von PSA, richtiges Anschlagen, Vorgehensweise beim Plattformüberstieg, Verhalten im Notfall, Selbsterfahrung Hängen in PSA unter kontrollierten Bedingungen
    • Höhenausstieg: Ausstieg aus der Arbeitsbühne in Arbeitsstellung. Ablaufprozedere, Verwendung geeigneter PSA und Anschlagpunkte
  • Weitere Inhalte der Schulung

    Kat. I Basisschulung (Benutzung PSAgA, DGUV R 112-198)

    • Verpassen der PSA (als Prüfung Teil 1)
    • Helm aufsetzen & einstellen
    • Anschlagen im Korb (als Prüfung Teil 2)
    • Selbsterfahrung: Wie hängt man frei in einem Auffanggurt
    • Verwendung von Lifestraps: Bestandteil der Übung
    • Demonstration Kauerposition
    • Ablaufschema beim Aussteigen in der Höhe




  • Weitere Inhalte der Schulung

    Kat. II l: Aufbauschulung mit Abseil- und Rettungsübung (DGUV R 112-199)

    • [Hängetrauma; Auswirkungen und Maßnahmen]
    • [Aktive Verbringung des Verunfallten in die Kauerstellung]
    • Komponenten des Rettungsgerätes
    • Rettungssimulationen je Teilnehmer
    • bodennahe Übung zur Demonstration der Funktion & Wirkungsweise
    • Evakuierungsübung/Abseilen
    • Übung vom Gerüst/Turm oder ähnliche Einrichtung




Während einer PSAgA Schulung

Sie lernen alles rund um den Höhenausstieg und der Arbeit unter Absturzgefahr

Betreten und Verlassen des Arbeitsbühnenkorbes in der Höhe:

  • Gefährdungsbeurteilung
  • Maßnahmen und Anforderungen
  • Welche PSA zu welchem Zweck?

Weitere Informationen zum Thema PSAgA

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) haben bei sämtlichen Tätigkeiten Verwendung zu finden, welche aufgrund ihrer Art Gesundheitsschäden oder Verletzungen hervorrufen und welche durch andere Maßnahmen (organisatorisch bzw. technisch) nicht vermieden werden können. Neben den organisatorischen und technischen Maßnahmen werden die persönlichen Maßnahmen (PSA und Unterweisung) zu den traditionellen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitssicherheit hinzugerechnet. Die organisatorischen und technischen Maßnahmen sind jedoch bevorzugt durchzuführen. Persönliche Schutzausrüstungen kommen in der Wirtschaft sowie auch bei Rettungseinrichtungen und der Bundeswehr oder Polizei zum Einsatz. Aber auch im Sport- und Freizeitbereich gelten PSA als unverzichtbare Hilfsmittel (beispielsweise Schutzhelm, Auffanggurt, Rucksack). Sie haben den grundlegenden Vorschriften des Anhangs II der Richtlinie 89 / 686 / EWG (1) nachzukommen. Harmonisierte Normen, welche von der EU-Kommission aufgestellt wurden, geben eindeutige Anforderungen an die einzelnen Ausrüstungsgegenstände vor.

Während einer PSAgA Schulung
Sicherheitsschuhe  und ein SYSTEM-CARD Rucksack

Weitere Informationen zum Thema PSgA

Eine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) stellt ebenfalls eine Ausrüstung dar, welche berufsgenossenschaftlich Versicherte bei Absturzgefahr verwenden müssen, wenn eine organisatorische bzw. technische Absturzsicherung nicht vorhanden ist. Die zu sichernde/n Mitarbeiter/innen müssen eine Unterweisung mit Prüfung absolviert haben. Die Mitarbeiter müssen sich zudem einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung (G41.0) unterziehen. Die Berufsgenossenschaften stellen Vorgaben auf, in denen aufgeführt ist, ab welcher Absturzhöhe eine Sicherungspflicht erfolgen muss. Die Schutzausrüstung besteht aus einem Auffang- und Haltesystem. Das Auffangsystem soll die fallende Person sicher auffangen und den Körper beim Absturz sicher halten. Das Haltesystem muss ein belastungs- sowie gefährdungsarmes Ausüben der Tätigkeit gewährleisten. Die Eventualität eines Absturzes ist hierbei auszuschließen.

Direkt Kontakt

avs SYSTEM LIFT AG
Rendsburger Straße 5
30659 Hannover
Telefon: 0511-69 60 34 44
E-Mail: info@systemlift.de



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